Sonntag, 15. Februar 2015

Nennen wir sie Eugenie (Öschenie) - ein wahrer Schicksalsbericht einer Asylantin

Eugenie, eine junge Frau im Senegal ... sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, hat ein berufliches Ziel und ein kleines, geheimes privates Glück. Geheim, weil sie lesbisch ist und das ein Grund für Verfolgung im Senegal ist.
Als ihre Familie sie vereiraten will und sie die Liebe und ihr Lesbisch-Sein nciht mehr verbergen kann und will, steht sie vor der Entscheidung zu Gefängnis oder Fluucht und entscheidet sich zur Flucht und Asylantrag in Deutschland.

Die Schlderungen ihres Lebens im Asylantenheim in Deutschland mit all den Schwierigkeiten, Hindernissen und teilweise menschenverachtenden Zuständen dort geht unter die Haut.
Wertvoll die eingeschobenen Hinweise zur rechtlichen Situation der Asylanten im Bezug auf Antrag, Bleiberecht, etc.

Für mich war dieser Teil besonders dicht, da ich beruflich schon mal in einem Asylantenheim war und von dort ähnliche Zustände erinenre. Außerdem war vor kurzem bei uns ein Zeitungsbericht über ein Asylantenheim in der Nähe ... da wurde von genau solch desaströsen Zuständen wie bei Eugenie berichtet: defekte Möbel, kaputte Elektroherde und Kühlschränke, nicht nutzbare Duschen und Toiletten etc. Teilweise war das laut dem Bericht Schuld des Betreibers/Eigentümers teilweise wohl durch falsche Nutzung, teilweise auch durch Zerstörungswut der bewohner. Insgesamt aber menschenunwürdig so wie der Ist-Zustand ist.

Letztlich darf Eugenie nicht in Deutschland bleiben sondern wird abgeschoben in die Ungewißheit ihres Heimatlandes. ... da musste ich als Leserin sehr schlucken.

Verlag: Verlag 3.0 Zsolt Majsai; Auflage: 1 (1. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956670612
ISBN-13: 978-3956670619
Preis: 11,80 €

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